Hier finden Sie alle Bilder & heilkundlichen Anwendungen der Heilpflanzen, welche in unserer Praxis ausgehängt sind

 

   

Aconitum napellus

Blauer Eisenhut / Echter Sturmhut

Diese auffällige Pflanze wächst in den Mittel- und Hochgebirgen Europas und ist im unverarbeiteten Zustand die giftigste Pflanze Europas.

Homöopathisch verarbeitet dagegen entfaltet sie rasch und zuverlässig eine heilsame Wirkung besonders bei stürmisch und heftig einsetzenden Infekten mit hohem Fieber, bei Folgen von Schreck und Angst oder hohem  Augeninnendruck

 

Aesculus hippocastanum

Rosskastanie

In der Türkei wurden früher Pferde damit gefüttert wurden. Es diente damals den Pferden als ein Mittel gegen Blähungen.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Erkrankungen des Kreislaufsystems, bei Krampfadern und Hämorrhoiden, bei Geschwüren & extremer  Niedergeschlagenheit


 
   

Agaricus muscarius

Fliegenpilz

Wunderschön anzuschauen, in der Natur jedoch sollte man seine Finger davon lassen, denn der Pilz ist giftig.

Homöopathisch potenziert jedoch ein wichtiges und kraftvolles Heilmittel bei akuten wie bei chronischen Krankheitsbildern.

 

Allium cepa

Küchenzwiebel

Allium cepa ist ein wunderbares Beispiel der  Homöopathie: schneidet man eine Zwiebel auf, so tränen die Augen und die Nase läuft. Und gerade bei diesen Symptomen hilft Allium cepa.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen und entzündeter Nase, bei Beschwerden der Schleimhäute im Bereich des Halses, der Nase, der Ohren und bei Heuschnupfen

 
   

Apis mellifica

Honigbiene

Eines der ältesten und wichtigsten Haustiere des Menschen.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Schwellungen, Rötungen mit plötzlichem Beginn bei Brennen, Jucken, Stechen auf der Haut

 

Arnica montana

Arnica (Bergwohlverleih)

Diese in den Bergregionen zwischen 800 und 2800 Meter Höhe heimische Pflanze ist ein homöopathisches Akutmittel.

Es bewährt sich bei:

stumpfen Verletzungen, bei Schock & Blutungen.

Typische Kennzeichen sind:

Zerschlagenheitsgefühl oder Berührungsempfindlichkeit

 
   

Berberis vulgaris

Berberitze / Sauerdorn

Berberitze ist seit der Antike als Heilmittel bekannt, wird aber heute fast nur noch homöopathisch eingesetzt.

Zu den Erkrankungen, bei denen das Mittel helfen kann gehören:

Magen-, Leber-, Gallenerkrankungen. Rheuma, Gicht.

 

Calendula officinalis

Ringelblume

Calendula bedeutet übersetzt "kleiner Kalender".

Die tagsüber geöffneten und nachts geschlossenen Blüten sollen den Tageslauf der Sonne anzeigen. Da die  Ringelblume den ganzen Sommer und weit in den Herbst, oft bis in den Winter hinein blüht, gilt sie bei vielen Völkern als ein Symbol für die Unvergänglichkeit.

Anwendung in der Homöopathie:

zur Wundheilung bei Riss-, Schürf- und offenen Wunden, zur Vorbeugung von Infektionen, nach Zahnextraktionen

 
 
   

Cimicifuga racemosa

Traubensilberkerze

Die Traubensilberkerze wird auch als "Schwarze Schlangenwurzel" bezeichnet, da die Samenhülsen der Pflanze im Wind rasseln und dieses Rasseln dem einer Klapperschlange ähnelt.

Anwendung in der Homöopathie:

insbes. bei Frauen vor oder während der Periode, in den Wechseljahren bei Hitzewallungen & Ängsten, bei Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen

 
 

Coffea arabica

Kaffeebohne

Zugegeben: In der Homöopathie verwendet man den Kaffee nicht geröstet, sondern verarbeitet die rohe, frische Bohne.

Anwendung findet das homöopathische Mittel unter anderem bei:

Schlaflosigkeit, nervösen Herzrhythmusstörungen, Folgen von freudiger Erregung, Streit und Schreck.

 
   

Crocus sativus

Safran

Safran ist eine asiatische Verwandte der hier gezeigten bunten Krokuspflanzen.

Es wird nicht nur zum Backen verwendet, sondern dient auch als homöopathisches Heilmittel.

Anwendungsgebiete sind u.a.:

Blutungen, Krämpfe des Magen-Darm-Traktes

 
 

Echinacea purpurea

Roter Sonnenhut

Der Sonnenhut ist eine aus Amerika stammende Asternart.

Man verwendet ihn

z.B. zur Vorbeugung und Heilung von akuten Infektenim Sinne einer allgemeinen Steigerung des Abwehrsystems.

 
   

Hypericum perforatum

Johanniskraut

In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird das um die Sommersonnenwende blühende Kraut bei leichten und mäßigen Depressionen mit Erfolg eingesetzt.

Die Anwendung in der Homöopathie ist wesentlich breiter und umfasst

z.B. Stichverletzungen oder Schmerzen nach Operationen.

 

Lac caninum

Milch der Hündin

Die Menschen, zu denen dieses Mittel passt, zeigen ein ähnliches Verhalten wie ein kleiner Hund:

Treu und der anhänglich, sie stehen ihrem Partner und  ihrer Familie immer bei. Sie ertragen auch Demütigungen, sei es vom Lebenspartner oder auch den Eltern.

Anwendung in der Homöopathie:

geringes Selbstwertgefühl, Unverträglichkeit gegen Milch

 
   

Lavandula officinalis

Lavendel

Neben der Verwendung der ätherischen Öle bei der Herstellung von Parfums ist Lavendel auch ein traditionelles Heilmittel.

Anwendungsgebiete sind insbesondere:

Schlafstörungen und Unruhezustände.

Der schönen Farbe wegen wird Lavendel manchen Tee-Arzneien als sogenannte „Schmuckdroge“ beigefügt.

 

Medusa

Qualle

So wie die Qualle eigentlich nicht die Richtung bestimmen kann, in die sie schwimmt, so hat auch der Mensch, der Medusa als homöopathisches Konstitutionsmittel braucht, Schwierigkeiten in seinem Leben etwas aktiv anzugehen.

Häufig lässt er sich nur treiben und hofft, durch eine große Liebe oder durch den Fluss des Lebens zu seinem Ziel zu gelangen.

Anwendung in der Homöopathie:

zur Konstitutionsbehandlung bei harmoniebedürftigen Menschen, die auf der Suche nach sich selbst sind, Ödeme, Nesselsucht, Urtikaria

 
 
   

Natrium muriaticum

Natriumchlorid - Kochsalz

Im Rohzustand ist es eine zwar lebenswichtige aber auch banale Substanz, von der wir täglich zwei bis drei Gramm, bei körperlicher Belastung auch drei bis vier Gramm zu uns nehmen müssen.

Eine Heilwirkung spüren wir dabei nicht.

Homöopathisch verarbeitet wirkt es tief und lang anhaltend bei verschiedenen, insbesondere chronischen Erkrankungen

 

Papaver somniferum

Schlafmohn (Opium)

Nicht nur als Rausch- und Betäubungsmittel hat der  eingetrocknete Saft der Mohnpflanze eine lange Tradition.

In der Homöopathie wirkt der Schlafmohn besonders bei:

Schlaflosigkeit, Schlafstörungen oder Verstopfung

Da die Dosierung von Opium sehr schwierig ist, nehmen Sie dieses Mittel bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein!

 
 
   

Passiflora incarnata

Passionsblume

Die Passionsblume ist im Süden der Vereinigten Staaten und Mexiko beheimatet. Sie ist eine Kletterpflanze, die bereits bei den Azteken für ihre beruhigenden Eigenschaften bekannt und beliebt war.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Einschlaf- und Schlafstörungen, bei Krämpfen & Schmerzen

 
 

Phytolacca americana

Kermesbeere

Phytolacca americana ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet.

Das Wort Kermesbeere basiert auf dem persischen Wort kermes = rot.

Oft wurde sie in der Nähe von Weinbergen angebaut, um  dank ihrer rotfärbenden Eigenschaft blasse Rotweine  nachzufärben.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Mumps und verhärteten Drüsen, bei Mandelentzündungen, bei Schluckbeschwerden und bei bei Brustdrüsenentzündungen

 
   

Pulsatilla pratensis

Küchenschelle

Dieses zarte und verletzliche scheinende alpine Pflänzchen ist eines der großen alten Mittel der Homöopathie.

Es wird angewandt

zur Behandlung akuter und chronischer Krankheiten

 
 

Sepia officinalis

Tintenfisch

Die homöopathische Substanz wird aus dem getrockneten Inhalt des Tintenbeutels des Tintenfisches gewonnen.

Anwendung in der Homöopathie:

Erschöpfung, innere Stagnation, Beschwerden bei der Menstruation und in den Wechseljahren, Bänderschwäche, Hautausschläge

 
 
   

Stramonium

Stechapfel

Stramonium ist ein wichtiges Mittel insbesondere bei der Behandlungvon Kindern mit Angst vor der Dunkelheit und einem Drang zu unkontrollierbaren, wütendem, ja zerstörerischem Verhalten.

Die Heftigkeit der jeweiligen Symptome steht bei Stramonium im Vordergrund.

Anwendung in der Homöopathie:

Albträume, Aggressivität, Asthma, Hyperaktivität, Verhaltensstörungen, Krämpfe

 

Thuja occidentalis

Lebensbaum

Der Thuja-Baum wurde von den Indianern als Quelle für strapazierfähiges Holz zum Bogenbau verwendet.

Anwendung in der Homöopathie:

bei Fieber, gegen Husten, gegen Menstruationsbeschwerden, gegen Kopfschmerzen, gegen Muskel-und Gelenkschmerzen, bei Warzen & bei Impfbeschwerden