Warum eine Privatpraxis?

Nach langer Überlegung und vielen abwägenden Reflexionen habe ich mich entschieden, mich ohne einen verpflichtenden Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen niederzulassen. Als „Privatarzt“ verstehe ich mich nicht als Arzt, der für die Schönen, Reichen und ganz schön Reichen exklusiv praktiziert. Ich bin ohne Einschränkung für alle Menschen da, die meine Hilfe suchen!


Medizinisch gesehen unterscheide ich mich von einem „normalen“ Allgemeinmediziner auch ausschließlich darin, dass ich mein Spektrum des Angebotes neben der Allgemeinmedizin um Naturheilverfahren, Homöopathie und Chinesische Medizin erweitert habe und diese komplementären, also ergänzenden Verfahren in die Behandlung verlässlich einbeziehe, wo immer dies sinnvoll ist. Und dies ist häufig der Fall.

 

Warum habe ich auf eine Vertragsbindung mit den Krankenkassen verzichtet?


Da die Gründe dieses Vertragsverzichtes vielfältig sind, führe ich sie im Folgenden thesenartig aus:

 

1. Die Medizin, zu der Ärzte als Vertragsärzte der gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet sind, muss sich an den Grundsätzen einer „wirtschaftlichen, ausreichenden, notwendigen und zweckmäßigen Versorgung“ orientieren.

 

Ich möchte Ihnen als Privatarzt keine „ausreichende [übersetzen Sie dies einmal in eine Schulnote!] und zweckmäßige Versorgung“ anbieten, sondern eine sehr gute und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung!



2. Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen nach sog. „Sachleistungen“ ab. Auf das unerlässliche Gespräch mit dem Patienten wird kein Augenmerk gelegt, so dass der Kassenarzt gezwungen ist, sehr schnell zu arbeiten und „Massen in der Praxis abzufertigen“.

 

Ich möchte in meiner Praxis keine „Massen abfertigen“! Ich möchte mir für Sie Zeit nehmen, ich möchte Ihren Problemen zuhören und Ihnen menschlich zugewandte Hilfe anbieten. In meiner Praxis finden Sie somit eine helle, freundliche und ruhige Atmosphäre, in welcher Sie sich nicht gedrängt fühlen, sondern angenommen und verstanden fühlen können.


3. Der Kassenarzt hat ein Budget, an welches er sich halten muss. Oft werden Patienten deshalb bei Terminen oder bei Verschreibungen auf das nächste Quartal vertröstet.

 

In meiner privatärztlichen Tätigkeit unterliege ich keinen oktroyierten Budgetierungen! Bei Terminen besteht bei mir in der Regel nur eine geringe Wartezeit und ich muss Sie nie auf das nächste Quartal vertrösten! Die individuelle Terminplanung kann sich dabei nach Ihren Wünschen und Möglichkeiten richten!


4. Der Patient muss die Leistungen seiner Krankenkasse akzeptieren, die für ihn als „wirtschaftliche, ausreichende, notwendige und zweckmäßige“ Behandlung definiert sind. Geht dieses Behandlungsangebot nur minimal über das Notwendige hinaus, muss der Patient oft zu seiner Verwunderung Zuzahlungen leisten.

 

Als Privatarzt rechne ich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Somit ist jede Rechnung persönlich für Sie erstellt und alle Leistungen sind im Einzelnen darin aufgeführt. Dadurch entsteht eine hohe Transparenz in der Abrechnung, zu welcher Sie als mündige Patienten beitragen.


=> Link zu Honorar

 

5. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten eine minimale Grundversorgung an, bei der nur selten ein ausreichender zeitlicher Rahmen für schwierige Krankheitsverläufe oder naturheilkundliche Konzepte gegeben ist.

 

In meiner Privatpraxis habe ich Zeit, Ihnen zuzuhören und somit chronische Beschwerden nicht als isoliertes Problem, sondern als Teil Ihres ganzen Seins zu betrachten. In der Behandlung werden Ihre individuellen Bedürfnisse in besonderer Weise berücksichtigt und wir werden gemeinsam das Ziel der Behandlung und den Weg dorthin besprechen. Insbesondere stehen uns bei der Therapie alle Möglichkeiten der Naturmedizin, der Homöopathie und der Chinesischen Medizin offen.



Durch all diese Überlegungen geprägt, bin ich sehr glücklich, für Sie privatärztlich tätig sein zu dürfen!